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Palmerische Spezialitäten  

Palmenhonig

Palmenhonig - Miel de Palma

Spezialitäten von La Palma

Die Herstellung des Palmenhonigs ist sehr aufwendig. Den Palmensaft nennt man "Guarapo", das ist ein Ketschua-Wort für Zuckerrohrsaft. Der "Guarapero" muß die obersten Palmwedel der Dattelpalme abtrennen. Dann wird die Palme angeschnitten, damit der Saft in einen an der Krone befestigten Eimer fließen kann. Dies wird abends gemacht, damit der Saft über Nacht auslaufen kann. Am frühen Morgen muß der Saft geholt werden, denn die Sonneneinstrahlung schadet ihm. Jeden Abend muß die Palme neu angeschnitten werden, da die Stelle am Tage wieder zuwächst.
An einem Tag kann man maximal 15 Liter Saft aus einer Palme bekommen und jede Palme kann 8 - 12 Wochen so behandelt werden bevor sie wieder eine Pause braucht.

Aus 10 Litern Saft kann man dann 1 1/2 Liter Honig herstellen. Der Saft wird drei Stunden auf kleiner Flamme langsam erhitzt, was viel Zeit und Geduld erfordert.

Der Palmenhonig hat eine dunkelrote Farbe und ist nicht ganz so süß wie Bienenhonig. (Auf Gomera wird damit Gomerón, ein Branntwein-Getränk hergestellt. Dieser wird gerne nach dem Essen getrunken, da ihm eine verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt wird.)

Man verwendet ihn nicht nur zum Süßen, denn ihm wird auch eine desinfizierende Wirkung, zum Beispiel bei Halsschmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenbereich, nachgesagt.

Kommentare zu auf La Palma:

Haben Sie auch schon mal Palmenhonig probiert? Teilen Sie hier Ihre Erfahrungen über diese Spezialität mit. Lassen Sie andere an ihren Erfahrungen partizipieren!

Margrit, 8.10.08
Ich bin begeistert von diesem heilenden und beruhigenden Palmenhonig im Mund- und Rachenbereich. Leider fahren wir nicht mehr in Urlaub und können diesen demzufolge nicht mehr dort kaufen. Er fehlt uns sehr. Können Sie mir sagen, wo ich ihn in Deutschland käuflich erwerben kann? Vielen Dank für Ihre Info. Freundliche Grüße, Margrit

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